Smiles-Ratgeber: Geladen wird Zuhause!
Insbesondere die Reichweite wird bei Elektrofahrzeugen als Kriterium für die flächendeckende Akzeptanz der Verbraucher genannt. Aussagen wie „800 Kilometer sollte er schon fahren können“ sind keine Seltenheit. Doch was wird wirklich benötigt? Studien zeigen, dass 80 Prozent aller in Deutschland anfallenden Fahrten sich im Bereich von maximal 50 Kilometer ansiedeln. Diese Strecken werden von effizienten E-Fahrzeugen schon seit einigen Jahren abgedeckt.
Auch die Ladezeiten von bis zu 8 Stunden wirken bei Elektrofahrzeugen bisher auf viele Verbraucher abschreckend. Doch aufgeladen wird ein E-Auto zumeist über Nacht in der Garage oder auf dem Stellplatz vor dem Haus. Eine normale haushaltsübliche Steckdose genügt. Zudem ist mit optionalen Schnellladegeräten eine Aufladung der Lithium-Batterien innerhalb von wenigen Stunden möglich.
Dennoch wird ein flächendeckendes Netz von Ladestationen als weiteres Kriterium für den Durchbruch der Elektromobilität genannt. Doch die Realität zeigt, dass dies im Sinne einer schnellen Markteinführung der Elektrofahrzeuge weder zwingend nötig noch sinnvoll ist. Dies kann auch Karl Nestmeier, Vorstand der Smiles AG, bestätigen: „Unserer Erfahrung nach tanken die Nutzer über Nacht daheim. Dies bringt einen weiteren Vorteil mit sich, denn man kann den oftmals günstigeren Nachtstromtarif nutzen.“
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